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Anne Grosse im Interview:

Was passiert genau, wenn ich das erste Mal bei Ihnen bin?

Ich nehme mir Zeit für Sie und untersuche Sie ausführlich. Wir sprechen über Ihre Beschwerden und Ihre Vorgeschichte, so dass ich mir ein klares Bild davon machen kann, was Sie „mitbringen“.

Was machen Sie genau?

In der Osteopathie drücken und ziehen wir an der richtigen Stelle (lacht). Ich bin ja von Haus aus Physiotherapeutin. Und so ähnlich können Sie sich eine osteopathische Behandlung auch vorstellen. Es ähnelt einer manuellen Therapie und ist eine Mischung aus Anspannung und Entspannung des Gewebes – der Extremitäten wie auch der Organe. Je länger ich in meinem Beruf arbeite, merke ich, wie wichtig auch das gemeinsame Gespräch ist. Ich höre also genau hin, was meine Patienten erzählen.

Was machen Sie anders als eine Physiotherapeutin?

Wenn Sie beispielsweise mit Rückenschmerzen oder Knieproblemen zu mir kommen, betrachte ich Ihren gesamten Körper und suche nach der Ursache Ihrer Beschwerden. Das kann vielleicht eine Fehlstellung der Hüfte oder ein Problem im Nierenlager sein, um nur mal eine von vielen Möglichkeiten zu nennen.

Sie versuchen also auch die Selbstheilungskräfte der Patienten, die Beschwerden mit  inneren Organen haben, anzustoßen?

Ja, genau. Bei einem gesunden Menschen gibt es ein Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Systemen im Körper. Wenn dieses Gleichgewicht gestört ist, kommt es zu Beschwerden – nicht nur an den betroffenen Körperstellen. Manchmal treten die Symptome an ganz anderer Stelle auf, weil die Spannung über Bänder, Nervenbahnen, Bindegewebe, Knochen, Muskeln und innere Organe weitergeleitet worden ist.  Es hängt in unserem Körper eben alles miteinander zusammen. Es gilt, das eigentliche Problem zu finden und dem Körper zu helfen, wieder gesund zu werden.

Wird Osteopathie von der Krankenkasse bezahlt?

Viele Krankenkassen unterstützen osteopathische Behandlungen. Wie das bei Ihrer Krankenkasse ist, können Sie bei Ihrer Kasse erfragen. Ansonsten biete ich die Behandlung als privat zu bezahlende Leistung an.

Was benötige ich um behandelt werden zu können?

Wenn Sie die Kosten über die Krankenkasse abrechnen wollen, benötigen Sie ein Privatrezept vom Arzt. Bitte informieren Sie sich bei Ihrer Krankenkasse über die unterstützten Leistungen.

Wie viel kostet eine Behandlung?

Die Abrechnung erfolgt über GebüH und beträgt in etwa 70 - 90 Euro pro Behandlung.

Wird die Behandlung von der Krankenkasse übernommen?

Momentan übernehmen fast alle privaten Krankenkassen und gesetzlichen Krankenkassen die Kosten bzw. einen Anteil der Kosten. Da dies von Kasse zu Kasse unterschiedlich ist und sich auch stets verändert, bitte ich Sie, sich  bei Ihrer Versicherung zu informieren.

Wie lang ist eine Behandlung und wie viele Termine sind nötig?

Die Behandlung richtet sich nach den Beschwerden und dauert etwa 45 Minuten.
Bei akuten Beschwerden reichen normalerweise 2 bis 3 Sitzungen aus.
Chronische Beschwerden sind individuell zu behandeln und bedürfen einen längeren Behandlungszeitraum.
Hierfür wird abhängig vom Befundbild ein Therapieplan und eine Prognose für die Anzahl der Sitzungen erstellt.
Sollte sich hier aber nach vier Behandlungen keine Besserung der Beschwerden zeigen, wird unser weiteres Vorgehen mit Ihnen besprochen.

Ich habe einen Termin vergessen?

Wenn Sie einen vereinbarten Termin nicht wenigstens 24 Stunden vorher
telefonisch oder schriftlich absagen. Wenn ich diesen Termin nicht neu besetzen kann, berechne ich Ihnen diesen Ausfall in Höhe von 75 Euro. Hierfür bitte ich um Verständnis.